Ringelhand - Monis kleine Garnelenwelt und Zwergbuntbarsche

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Garnelen > Grossarmgarnelen

Macrobrachium dayanum   -   Ringelhandgarnele


Die Ringelhand-Garnele erreicht eine Körperlänge von bis zu 8 cm. Die Greifarme der Männchen können genauso lang werden wie der Körper. Alttiere sind dunkel gemustert. Die Weibchen haben rot geringelte Greifarme. Die Greifarme der Männchen sind fast komplett dunkelrot. Die Jungtiere sind nicht so dunkel und kräftig gefärbt, haben aber bereits die Ringelzeichnung der Greifarme des Weibchens. Um zu wachsen wird wie bei allen Krebsen und Garnelen von Zeit zu Zeit der alte Panzer abgestreift. Dies geschieht in den ersten Lebenswochen recht häufig und später nur alle paar Wochen.
Den Panzer sollte man im Becken lassen, da er von den Garnelen aufgefressen wird. Die ersten Tage nach dem Panzerwechsel ist die Garnele sehr empfindlich, da der neue Panzer erst aushärten muss. Während dieser Zeit versteckt sich die Garnele. Bei Rangeleien mit Artgenossen kann es dann schon mal vorkommen, dass die eine oder andere Schere oder ein Bein verloren geht. Aber Garnelen haben den Vorteil, daß Arme und Beine mit jeder Häutung wieder bis zur vollen Größe nachwachsen.
In der Natur haben Garnelen die Aufgabe, tote Fische zu entsorgen. Daher sollten wir ihnen auch entsprechendes tierisches Futter anbieten. Dies können tote Fische, Frostfutter und natürlich auch Lebendfutter wie Wasserflöhe sein. Vegetarische Kost wie z.B. gefrorene Erbsen und Zucchini werden auch sehr gern genommen. Als Lieblingsspeise stellten sich junge Posthornschnecken heraus. Die Tiere werden mit den Scheren aus ihrem Gehäuse gezogen. Auch Schneckenlaich wird gern verspeist, so dass in einem Ringelhand-Garnelen Aquarium Posthornschnecken keine Chance haben und der gesamte Bestand mit der Zeit vertilgt wird. Turmdeckelschnecken werden zerdrückt auch sehr gern gefressen, allerdings schaffen es die Garnelen kaum, die Tiere aus ihrem Gehäuse zu ziehen, wenn die Schnecken den Deckel zu gemacht haben. Garnelen können sich nur nach der Häutung vermehren, was für das Weibchen ein Risiko darstellt, da es dem Partner ungeschützt ausgeliefert ist. Junge Garnelen werden von den Artgenossen nicht oder nur selten gefressen.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü